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„Wer will dass die Welt so bleibt wie sie ist, der will nicht das sie bleibt.“

So lautet eine Aussage von Erich Fried, hier als Zitat in der East Side Gallery in Berlin. Meiner Meinung nach legt er mit seiner These nicht viel Wert darauf, uns zum Nachdenken im Bezug auf unsere Schuld zu bringen. Sprich „Stimmt es dass wir die Welt zertört haben?“ ist nicht die erste Frage die sich uns stellen soll. Vielmehr spricht er für mich ein ganz anderes Problem an : Die Blindheit. Wir wollen das unsere Welt so bleibt wie sie gerade ist ? Ist sie denn wirklich gut im Moment, überhaupt lebenswert? Keiner will wirklich sehen, in welchem Zustand sich die Erde bereits befindet. Ist es für uns also normal und schön Klimakatastrophen mit anzusehen ? Oder verdrängen wir all diese Vorkommnisse nur so stark, dass wir im Glauben leben im  Endeffekt immer noch das perfekte Leben zu führen ? Ich glaube vor allem wir hier in Deutschland leben nach dem „Mich betrifft es ja nicht“ – Prinzip. Solange es also hier keine gewaltigen Tsunamis gibt, oder unsere Häuser nicht von Tornados zerstört werden müssen wir nichts ändern, schließlich geht es uns ja gut. Man muss also wie so oft im Leben erst einmal „auf die Schnauze fliegen“ um zu begreifen wie es um die gesamte Erde steht. 

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